Presse

13.08.2009

HIGH-END-VISUALISIERUNG FÜR KLEINSTSERIEN

Die Bernd Kußmaul GmbH nutzt virtuelle Prototypen für exklusive Produktveredelung.

Exquisite Materialien, herausragende Verarbeitung und ein bis in die feinsten Nuancen ausgearbeitetes Design verhelfen den hochexklusiven Spezialanfertigungen der Bernd Kußmaul GmbH zu ihrem außergewöhnlichen Erfolg. Mit der Nutzung von High-End-Visualisierungslösungen der Realtime Technology AG (RTT) beschreitet das mittelständische Unternehmen neue Wege: Hochrealistische virtuelle Prototypen geben den Materialdesign- und Veredelungsexperten neue kreative Ausdrucksmöglichkeiten und unglaubliche Flexibilität für schnelle verlässliche Entscheidungen in einem schlanken Entwicklungsprozess.

Es sind keine alltäglichen Produkte, mit denen die Bernd Kußmaul GmbH ihre herausragende Marktposition behauptet: Die 42 Mitarbeiter in der Weinstädter Ideenschmiede forschen, entwickeln und fertigen feinmechanische Spezialteile für die anspruchsvollsten Branchen wie Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrttechnik und Medizintechnik. Das Unternehmen konzentriert sich auf Produkte, die bei geringen Stückzahlen höchste Material- und Designkompetenz sowie innovative Entwicklungs- und Fertigungstechnologien erfordern. So stammt der Schaltknauf des teuersten und schnellsten Seriensportwagens der Welt ebenso aus dem Hause Kußmaul wie die Antriebswelle des Zeppelin-Luftschiffes und diverse Implantate für die Wirbelsäulenstabilisation. Schon seit 2004 setzt Firmengründer Bernd Kußmaul auf VR-Technologien, um die Entscheidungsfindung im Entwicklungs- und Designprozess zu erleichtern und um sowohl Mitarbeitern als auch Kunden zum frühestmöglichen Zeitpunkt eine realistische Vorstellung des Endproduktes zu vermitteln. Im Jahr 2006 wurde das Unternehmen auf die Visualisierungslösungen von RTT aufmerksam. Im Rahmen einer ersten Zusammenarbeit realisierte RTT ein Offline-Konfigurationssystem für die schnelle visuelle Abstimmung von Materialvarianten und Farbgebungen. Der Erfolg bestärkte Bernd Kußmaul in der Entscheidung, die Zusammenarbeit mit dem Münchener Experten für 3D-Echtzeitvisualisierung zu vertiefen. Seit 2008 werden mit der branchenführenden RTT-Softwaresuite auf Basis von Konstruktionsdaten virtuelle Prototypen erschaffen, die sich in beliebigen Umgebungen äußerst wirklichkeitsnah darstellen, vergleichen und variieren lassen. So können funktionale, formale und materialästhetische Aspekte auf einen Blick veranschaulicht werden, um Entwürfe zu gegenüberzustellen und zu schnellen, fundierten Entscheidungen zu gelangen. Je nach den spezifischen Erfordernissen des jeweiligen Einsatzbereiches stehen dabei verschiedene Stärken der Visualisierungslösungen im Fokus — bei der Veredelung von Automobilen sind dies insbesondere visuelle Aspekte wie eine exklusive Materialqualität, brillante Reflexionen und realistischer Schattenwurf. Mehr Effizienz für den gesamten Produktzyklus Für das hoch spezialisierte Unternehmen bedeutet High-End-Visualisierung einen Fortschritt in puncto Effizienz und Kundenfreundlichkeit. Denn dank der hochrealistischen Darstellung lassen sich Material-, Farb- und Formvarianten frühzeitig unter wirklichkeitsnahen Bedingungen testen, um fundierte Designentscheidungen zu treffen. So können aufwändige physische Prototypen eingespart und der Entwicklungsprozess beschleunigt werden. Darüber hinaus können schon zu einem frühen Zeitpunkt hochwertige und detailgetreue Bilder erschaffen und auf unterschiedlichste Weise präsentiert werden, damit Auftraggeber und Endkunden ihr Produkt hautnah erleben und realistisch beurteilen können. Je nach Bedarf kann das auf diese Weise gewonnene Bildmaterial für die unterschiedlichsten Zwecke wie interne Designreviews, die Kommunikation mit Kunden oder Marketinganwendungen eingesetzt werden. So werden Abstimmungszyklen verkürzt und Fehlentwicklungen ausgeschlossen, Auftraggeber werden überzeugender beraten und Endkunden individueller betreut.

 

Bernd Kußmaul, Gründer und führender Kopf des mehrfach als TOP-100-Unternehmen ausgezeichneten Betriebes, schätzt die kreative Flexibilität, mit der die neue Technologie sein Tätigkeitsfeld bereichert: „Die Wünsche unserer Kunden werden zunehmend individueller. Entwicklungen sind gefragt, bei denen Ideen, Qualifikationen, Synergien und Fertigungswissen zusammen gespannt werden, um mit der besten Lösung von der Produktentwicklung bis zum Beginn der Serienfertigung zu gehen. Dabei ist es die hocheffiziente visuelle Kommunikation, die uns zu neuen Lösungen bringt. Im virtuellen Engineering simulieren wir Prozesse und Produkte, um Erkenntnisse zu sammeln, zu analysieren und zu optimieren — noch bevor der erste Prototyp für die Produktion entsteht.“ Darum wird 3D-Echtzeitvisualisierung künftig als integraler Prozessbestandteil über den gesamten Produktzyklus von der Material- und Produktentwicklung über Design und Produktion bis zu Präsentation und Verkauf eingesetzt. Dabei verlässt sich Kußmaul auf das Know-how von RTT, um im eigenen Haus Visualisierungsexperten zu schulen und einen hocheffizienten visuellen Workflow einzurichten. High-End-Visualisierung für den Workflow der Zukunft Für RTT ist die Bernd Kußmaul AG ein Paradebeispiel dafür, wie High-End-Visualisierung die gesamte Wertschöpfungskette revolutioniert. Fortlaufend werden neue Bereiche in den virtuellen Workflow integriert, um Virtualität und Realität näher zusammenzubringen. Während bis vor wenigen Jahren vornehmlich weltweit agierende Konzerne von den immensen Effizienzvorteilen der Echtzeitvisualisierung profitierten, nutzen deshalb nun verstärkt auch kleinere Unternehmen die Technologie für Entwicklung, Design und Marketing. „Im virtuellen Visualisierungsprozess liegt für Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen und Größen ein riesengroßes Potenzial“, sagt RTT-Mitgründer und Vorstand Christoph Karrasch. „Dabei gewinnen wir Wirtschaftlichkeit und Effizienz durch die Umkehr tradierter Prozesse: Wir schaffen nicht nur ein virtuelles Abbild der Realität, sondern bringen virtuelle Entwicklungen in die Wirklichkeit.“

So liegt ein Schwerpunkt bei RTT in der Entwicklung von Anwendungen, mit denen im virtuellen Workflow entwickelte Materialien in die Produktion überführt werden. Digital kreierte Farben werden als produzierbare Rezepturen für unterschiedliche Technologien ausgegeben, innovative Materialien werden physikalisch korrekt am Computer simuliert, variiert, konfiguriert und anschließend in die Realität übertragen. Noch in diesem Jahr wird ein umfassendes Upgrade der RTT-Softwaresuite durchgeführt, das mit zahlreichen neuen Funktionen, Modulen und Einzellösungen ein ganzes Spektrum neuer Arbeitsweisen ermöglicht. Bei RTT ist man sicher, dass sich dann viele Unternehmer der Ansicht anschließen werden, die Bernd Kußmaul seit langem vertritt: „Die virtuelle Fabrik, das virtuelle Engineering ist die Zukunft.“